Musikverein Fluh

MV Fluh spielt Theater

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Der Musikverein Fluh wirkt bei der Produktion “Schlachtfest” des Aktionstheaters im Freudenhaus Bregenz mit.

Im Freudenhaus am See führt Regisseur Martin Gruber sechzehn türkische KellnerInnen, eine österreichische Blasmusikkapelle, einen deutschen Gourmet, einen türkischen Gastronomen, seine österreichische Frau und einen österreichischen Tourismusbeauftragten zu einem einzigartigen Projekt zusammen: „Schlachtfest”.

Inhalt:

In einem Wettbewerb, ausgerufen von der österreichischen Tourismusgesellschaft, durchgeführt in einem türkischen Restaurantzelt, kämpfen sechzehn türkische MigrantInnen in einem obskuren und überspannten Prüfungsverfahren mit österreichischen Bierkrügen, Höflichkeitsfloskeln und Unterwerfungsgesten um ein „Leiberl” in der österreichischen Gastronomie-Nationalmannschaft. Denn dem der gewinnt und es gewinnt nur der Stärkste, winkt ein Pass, ein Visum, eine Aufenthaltsbewilligung und eine Anstellung im Gastgewerbe. So vollzieht sich das Schlachtfest als beinharter Verdrängungswettbewerb umgesetzt mit bösem Witz und im Rückgriff auf den österreichischen Anekdotenschatz und legt dabei die Arroganz und Vollmundigkeit nationaler Identitätsbehauptungen frei. Denn an den österreichischen Esstabus und Fressgeboten entspinnt sich der Kampf um die Teilhabe an einer scheinbar exklusiven Nationalität.
Idee/Regie: Martin Gruber, Text: Andreas Staudinger, Bühneninstallation: Alexandra Abbrederis, Komposition und Electronics: Josef Novotny, Dramaturgie: Martin Ojster, Organisatorische Leitung und Coaching „Motif”: Yener Polat, Organisatorische Leitung “Musikverein Fluh”: Edelbert Hopfner, ausführende Produktionsleitung: Martin Ojster

Mit
Carl Achleitner, Rüdiger Hentzschel, Hakan Yavas, Monica Anna Cammerlanderund Akaman Sezai, Akman Meliha, Askar Nuray, Askar Ihsan, Ayhan Hayriye, Bayrak Mustafa, Coskun Erol, Eraslan Kader, Kara Cevdet, Polat Yener, Tatli Esra, Ülker Ismail, Uysal Mahmut, Zorlu Atilla, Sahin Filiz, Söcen Hacer sowie MusikerInner der Blasmusikkappelle “Fluh”

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